wissenswertes

Woraus machen wir Saft

Wir entsaften hauptsächlich Äpfel. Mindestens 30 Kilogramm sollten es sein!
Birnen oder Quitten können anteilig beigemischt werden. Hartreife Birnen im Verhältnis 2:1, geputzte flaumfreie Quitten im Verhältnis 3:1.

Reiner Birnen- oder Quittensaft kann aus technischen Gründen nur am Tagesende gepresst werden.

Sollten Ihre Quitten wesentlich größer als ein Apfel sein, bitte vorher zerteilen!

SaftVielfalt entdecken

Standardprodukte mit Einheitsgeschmack gib es bei uns nicht! Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und entwickeln Sie Ihre eigenen Saftkreationen! Sie können Ihre unterschiedlichen Apfelsorten nach Belieben mischen oder auch mit den oben genannten Obstsorten verfeinern. Aus besonderes aromatischen Apfelsorten, können wir selbstverständlich auch sortenreine Apfelsäfte herstellen. Das macht Lust auf mehr. Probieren Sie es aus!

Sie bestimmen die SaftQualität

Die Qualität des Saftes hängt ganz entscheidend von Ihrer Vorarbeit ab. Je gewissenhafter Sie Ihre Äpfel kontrollieren ( Zweige, Blätter, Gras, faules und überreifes Obst aussortieren ), desto besser fällt das Ergebnis aus. Die Früchte müssen sauber sein, starke Verschmutzungen wie z.B. Gras und Erde sollten vorher unbedingt abgewaschen werden.
 
Es empfiehlt sich nur reife Äpfel zu verwenden, da hier der Saftanteil am höchsten ist und der Apfel sein naturgegebenes Aroma voll entfalten kann. Reife Äpfel haben dunkle Kerne und lassen sich leicht vom Baum lösen. Schütteln Sie Ihren Baum erst wenn Ihnen der Apfel richtig gut schmeckt! Tipp: Legen Sie vorm Schütteln große Tücher oder Planen unter den Baum. Dann geht`s mit dem Aufsammeln schneller und die Äpfel kommen gar nicht erst mit Rasen und Erde etc. in Berührung.

 

Achtung - bei der Birne ist die Genussreife nicht gleich Mostreife! Mostbirnen müssen sehr fest und knackig sein. Lässt sich die Birne mit dem Daumen eindrücken, ist die Mostreife bereits überschritten!
 
Überreife, mürbe Früchte sind für die Entsaftung ungeeignet. Selbst ein Anteil von nur 10% der Gesamtmenge an überreifem Obst wirkt sich schon deutlich trubstark auf Ihren Saft aus.
 
Die Äpfel sollten erst unmittelbar vor der Verarbeitung geerntet werden. Lagern Sie die Äpfel kühl und dunkel, sofern möglich. Achten Sie auf das Gesamtgewicht der Sammelbehälter. Bedenken Sie, dass z. B. bei einer sehr großen, randvollen Kiste die unteren Äpfel durch den hohen Druck beschädigt werden können und dadurch das Risiko von Fäulnisbildung steigt.

Saftausbeute

Die Saftausbeute  beträgt durchschnittlich etwa 70% und variiert je nach Sorte, Reifegrad und Beschaffenheit der Äpfel.

Beispiel: Sie bringen einen Zentner Äpfel ( das sind 50 kg oder z. B. eine ordentliche Schubkarre voll ) und erhalten daraus ca. 35 Liter Apfelsaft!

so funktionierts

Sie geben Ihre Äpfel in den Annahmetrichter des Förderbands. Über das Förderband werden die Äpfel in die Waschanlage transportiert. Dort werden die Äpfel gereinigt, anschließend zerkleinert und in der kontinuierlich arbeitenden Bandpresse schonend entsaftet. Nach dem Filtern wird Ihr Saft durch sanftes Erhitzen haltbar gemacht und sofort in Vakuumbeutel mit tropfsicherem Zapfhahn abgefüllt. Die Beutel werden im letzten Schritt in einen Mehrweg-Pappkarton transport- und lagersicher verpackt  ( Bag-in-Box = Beutel im Karton ).

Bag-in-box

Was sind die Vorteile?

Die Säfte sind in dieser Verpackung lange haltbar, da sie keinen Luftkontakt haben - auch nicht nach der Öffnung. Der Saftbeutel ist hermetisch, d.h. beim Abzapfen strömt keine Luft in den Saftschlauch. Der Saftschlauch zieht sich stattdessen zusammen, so dass keine Oxidation stattfinden kann. Der angezapfte Saft kann mindestens 8 Wochen ohne Qualitätsverlust getrunken werden. Das ist besonders ideal wenn Sie nur wenig trinken.

 

Warum ist Bag-in-Box umweltfreundlicher im Vergleich zur Flasche?

Zum einen spart Bag-in-Box Gewicht ( 40% gegenüber Flaschen ), zum anderen Platz ( ebenfalls 40% ), vor allem aufgrund der Kartonform ist Bag-in-Box volumeneffizienter. Beide Aspekte führen beim Transport zu geringeren CO2-Emissionen und zu einer besseren CO2-Bilanz. Sowohl Schlauch als auch Karton sind zu 100% recyclingfähig. Der Karton ist mehrfach verwendbar.

 

Wie sollte Saft in Bag-in-Box Verpackungen gelagert werden?

Die  Lagerung  der  geschlossenen Verpackungen  sollte  aufrecht  stehend  in  einem  frostfreien aber kühlen und trockenen  Raum  erfolgen. Es sollten nicht mehr  als  zwei  Boxen  übereinander  gestapelt  werden. Der Apfelsaft ist ungeöffnet  mindestens  ein Jahr  haltbar. Durch das Vaku-umsystem der Bag-in-Box  Verpackung  können  Sie  Ihren  Saft nach  Anbruch  bis  zu  zwei  Monate  genießen, und das sogar  bei  Zimmer-temperatur!  Wir empfehlen  die  Box  vor  dem  Anzapfen  hinten  5  cm  höher  zu  legen  und  dann  nicht  wieder  aufzurichten. Sie können dazu auch  spezielle Boxhalter verwenden. Wir  halten  unterschiedliche  Modelle  aus  Pappe,  Holz  und  Chrome  für  Sie  bereit.

 

Ist Bag-in-Box gesundheitlich unbedenklich?

Die verwendeten Kunststoffe für die Saftschläuche sind frei von Weichmachern und Phenolen. Die Saftschläuche unserer Bag-in-Box Verpackungen  sind  aus dem Kunststoff PE ( Polyethylen ). Polyethylen enthält keine Weichmacher. Bedenken gegenüber Schadstoffen in den verwendeten Schläuchen sind unbegründet.

 

Unser Tipp

Wer sich mit Kartonsaft auf dem Tisch nicht anfreunden kann, füllt seinen Saft vor dem Verzehr einfach in eine schöne Karaffe.

Sonderwünsche

Möchten Sie z. B. Apfelwein oder Apfelessig herstellen, dann  können wir Ihren Saft auch kaltgepresst in selbst mitgebrachte Behälter abfüllen.

Die mobile Saftmacherei kommt vorbei

Haben Sie größere Apfelmengen oder planen Sie z. B. ein Hof-, Ernte- oder Apfelfest? Dann kommt die mobile Saftmacherei, ab einer Mindestmenge von 1000 Kilogramm, auch gerne zu Ihnen.

Wir benötigen hierfür eine ebene Stellfläche von etwa 8 x 10 Metern, einen Starkstromanschluss ( möglichst 32 Ampere oder alternativ 2  Steckdosen mit jeweils 16 Ampere ), einen Trinkwasseranschluss und eine Abflussmöglichkeit für das Wasser der Obstwaschanlage. Ein Anhänger oder großer Behälter für den Trester sollte ebenfalls bereit stehen. Die Pressrückstände eignen sich hervorragend als Dünger oder als Tierfutter, Schäfer oder Landwirte verfüttern ihn gern. Er kann aber auch ebenso gut kompostiert werden.
 
Unser Tipp: Schließen Sie sich mit Nachbarn und Freunden zusammen um die Mindestmenge von 1000 Kilogramm Äpfel zu erreichen und machen Sie Ihr eigenes, kleines Fest daraus! Nicht vergessen - rechtzeitig Termin reservieren!

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